Kirchenglocken

 

Die Glocken der Evangelischen Kirchengemeinde Eppelheim läuten zur Ehre Gottes, zur Erinnerung aller Christen an ihre Pflicht zum Lob Gottes, als Mahnung zum Gebet sowie öffentliches Bekenntnis zum Evangelium und zu dessen Verkündigung, sowie als Ruf zur Teilnahme am Gottesdienst. Desweiteren bieten sie allen Menschen zu Hause die Möglichkeit, am gemeindlichen Leben und gemeinsamen Gebet teilzunehmen.

In der Zeit nach dem 2. Weltkrieg, bald nachdem die Pfarrstelle einen neuen Pfarrherrn erhielt, wurde der Gedanke der Neuanschaffung der zu Kriegszwecken demontierten Glocken lebendig und mit ihm die Einsicht, dass der alte Turm für ihre Unterbringung völlig ungeeignet ist.

Daraus entstand der architektonische Plan, ihn zu erhöhen und mit einer neuzeitlichen Stahlbetonlaterne zu versehen, deren hochragende, durchsichtige Konstruktion nicht nur für 4 Glocken Platz bieten konnte, sondern auch die weit sichtbare Anbringung großer Zifferblätter einer neuen Turmuhr ermöglichte.

Am 5. Dezember 1948 wurden die neuen Glocken im erhöhten Turm von Herrn Landesbischof D. Bender feierlich geweiht.

 
 

Gewicht

Durchmesser

Ton

Funktion

Glocke I:

937 Kg

1173 mm

f

Totenglocke

Glocke II:

493 Kg

936 mm

a

Vater-Unser-Glocke

Glocke III:

272 Kg

780 mm

c

Erstläuteglocke

Glocke IV:

195 Kg

697 mm

d

Segensglocke

 

Inschriften der Glocken und Detailansichten

 

Totenglocke

Jesus Christus gestern und heute, derselbe auch in Ewigkeit.
Zum Gedächtnis unserer Toten sowie der im Krieg Gefallenen und Vermissten.
Gestiftet von 
Familie Rudolf Wild
Eppelheim
im Jahre des Herrn 1948

 


Vater-Unser-Glocke

Unser Glaube ist der Sieg, der die Welt überwunden hat.

Mit den beiden kleineren Glocken aus Spenden der evangelischen Gemeindeglieder in Eppelheim gegossen im Jahre des Herrn 1948

 

 

 

Erstläuteglocke

Die Liebe hört nimmer auf.

Gegossen zur Hundertjahrfeier der Inneren Mission im Notjahr 1948

 

 

Segensglocke

Hoffnung lässt nicht zuschanden werden.

 Mit den 3 größeren Glocken gegossen von Gebr. Rincker in Sinn (Dillkreis) im Nachkriegsjahr 1948





Siegel

Glockengießerei Rincke

 

 

 

 

 

Schwungrad

 
 
 
 
 
 
 
 

Innenansicht

 
mit Klöppelaufhängung
 
 
 
 
 
 
 

Hörbeispiele der Glocken der Pauluskirche

 
Totenglocke
Glocke I
 
Vater-Unser-Glocke
Glocke II
 
Erstläute-Glocke
Glocke III
 
Segensglocke
Glocke IV
 
Kleines Vollgeläut
Glocken II - IV
 
Großes Vollgeläut
Glocken I - IV


Die Läuteordnung