weitere Ereignisse

 

Spende des EINE-WELT-Kreises

- Gemeinsam geht es besser -
so versteht der eine-Welt-Kreis der Kirchengemeinde seinen Auftrag.
Mit der Gewinnspanne aus den regelmäßigen Verkäufen der EINE - WELT - Waren unterstützt dieser Kreis Projekte von Brot für die Welt mit den Schwerpunkten Klimaschutz und Ernährungssicherung. Im November 2012 konnten nun - aus den Verkaufserlösen der vorangegangenen Jahre - 500 € an Brot für die Welt für Projekte zur Erhaltung der Schöpfung (Nachhaltigkeitsprojekte) überwiesen werden.
 

 
 

Wissen Sie, was ihr Geld so macht?

»„Wissen Sie, was ihr Geld so macht?“, unter dieser Fragestellung steht die Bezirksmännervesper der evang. Männerarbeit im Kirchenbezirk südliche Kurpfalz am 20. November 2012 um 19 Uhr im evang. Gemeindehaus in Eppelheim.«
„Wissen Sie, was ihr Geld so macht?“ - unter dieser Fragestellung steht die Bezirksmännervesper der evang. Männerarbeit im Kirchenbezirk südliche Kurpfalz am 20. November um 19 Uhr im evang. Gemeindehaus in Eppelheim.
Die verschiedenen Wirtschafts- und Finanzkrisen der vergangenen Jahre stellen jeden einzelnen vor die Frage, in wie weit sein Vermögen an Spekulationen mit Nahrungsmitteln, an Finanzspekulationen beteiligt ist.
Referent an diesem Abend wird der Bezirksdirektor der EKK Bank, Herr Bernd Konheisner sein. Diese Kirchenbank bemüht sich verstärkt dem ethischen Anspruch einer christlich orientierten Geldwirtschaft gerecht zu werden.
 

 
 

Einladung zur Gemeindeversammlung 2012

»„Gemeinde im Umbruch“ - Einladung mit Tagesordnung zur Gemeindeversammlung am Sonntag, 14. Oktober 2012, um 11:15 Uhr im ev. Gemeindehaus«
Auch in der regulären Gemeindeversammlung, zu der wir Sie am Sonntag, 14. Oktober 2012, um 11:15 Uhr, herzlich ins ev. Gemeindehaus einladen, wird es um die Themen unserer „Gemeinde im Umbruch“ gehen:

1. Bericht des Kirchengemeinderats über die aktuellen Themen, Herausforderungen und Projekte

2. Pfarrstellenwechsel: Wie ist der aktuelle Stand bei der Neubesetzung der auf 75% gekürzten Pfarrstelle?

3. Haushalt 2012/2013: Sinkende Einnahmen, hohe und steigende Personalkosten sowie Projekte haben die Finanzen der Gemeinde stark strapaziert. Dazu kommen neue Richtlinien des Oberkirchenrats. Anknüpfend an den Situationsbericht auf der außerordentlichen Gemeindeversammlung im Juli wird der Doppelhaushalt 2012/2013 vorgestellt. Außerdem geht es um die bereits beschlossenen und noch zu beschließenden Sparmaßnahmen.

4. Verschiedenes

Wir laden Sie herzlich ein, sich über diese Themen zu informieren und die Fragen zu diskutieren. Hier noch einmal die Tagesordnung in Kürze:

10:00 Uhr Gottesdienst in der ev. Pauluskirche
11:15 Uhr Gemeindeversammlung im ev. Gemeindehaus

Tagesordnung:

1. Bericht des Kirchengemeinderats
2. Pfarrstellenwechsel
3. Haushalt
4. Verschiedenes


Die Vorsitzenden
Armin Scheuermann, Hanna Hahne
 

 
 

Vorsitz des Kirchengemeinderats – Verabschiedung und Einführung

»Im Gottesdienst am 11. November 2012 wird der bisherige Vorsitzende des Kirchengemeinderats verabschiedet und seine Nachfolgerin eingeführt.«
Da Reinhard Kratzke aus beruflichen Gründen nicht mehr in der Lage ist, das Amt des Kirchengemeinderats-Vorsitzenden auszufüllen, wurde im September Corinna Brambach mit großer Mehrheit zur neuen Vorsitzenden des Kirchengemeinderates der Evangelischen Kirchengemeinde Eppelheim gewählt.
Wir wollen Reinhard Kratzke im Gottesdienst am 11. November 2012 um 10.00 Uhr ganz herzlich für die viele in den letzten Jahren geleistete Arbeit danken.
In diesem Gottesdienst wird auch die neue Kirchengemeinderats-Vorsitzende eingeführt: Corinna Brambach ist 49 Jahre alt, gelernte Hauswirtschafterin, verheiratet und als Mutter von 3 Kindern zur Zeit als Hausfrau tätig. Ihr besonderes Interesse gilt den Kindergärten und Schulen, wo sie sowohl als Elternvertreterin arbeitet, als auch sich in den entsprechenden Ausschüssen der Kirchengemeinde engagiert. Des weiteren ist sie im Schöffendienst, in der Nachbarschaftshilfe und in der Altenbetreuung tätig.
Wir laden die Gemeinde ganz herzlich zum Gottesdienst am 11. November 2012 ein.
 

 
 

Ohne Krise keine Reformation!

»Ein Beitrag zum Reformationstag 2012 von Pfarrer Detlev Schilling«
 
epd bild
Gibt es nun nach der Wirtschaftskrise, der Finanzkrise, der Euro-Krise und der Schuldenkrise auch noch die Kirchenkrise? Vielleicht ist es hilfreich, wenn wir zum ursprünglichen Sinn des Wortes „Krise“ zurück finden. Ohne „Krise“ hätte es keine Reformation gegeben!

Krisen sind keine Katastrophen
Sprachlich entstammt das Wort „Krise“ drei verschiedenen Wurzeln: Zum einen dem griechischen Wort „krisis“, welches so viel bedeutet wie „Entscheidung, entscheidende Wende“. Diese Wende muss nicht negativ sein! Die zweite Wurzel des Wortes „Krise“ ist das lateinische Wort „cribum“, welches so viel bedeutet wie „Sieb“. In eine ähnliche Richtung weist die dritte sprachliche Wurzel des Wortes „Krise“, nämlich das mittelhochdeutsche Wort „kreian“, was so viel heißt wie „reinigen“.
„Krise ist ein produktiver Zustand. Man muss ihm nur den Beigeschmack der Katastrophe nehmen.“ (Max Frisch)
Eine Krise bringt also eine entscheidende Wende. Sie siebt Unnötiges von Nötigem aus und hat somit reinigende und läuternde Wirkung. Sie ist eine schmerzhafte, aber klärende Erfahrung. Wer in einer Krise steckt, weiß noch nicht, ob sich die Sache zum Guten oder zum Schlechten wenden wird. Diese Ungewissheit macht unruhig, aber in aller Regel ist die Gleichsetzung von „Krise“ und „Katastrophe“ kurzschlüssig.
„Das Wort Krise setzt sich im Chinesischen aus zwei Schriftzeichen zusammen – das eine bedeutet „Gefahr“ und das andere „Gelegenheit“.“ (John F. Kennedy)

Vertrauen auf Gottes Möglichkeiten auch in der Krise
Eine „Krise der Kirche“ kann durchaus etwas Positives auslösen. Voraussetzung dafür ist, dass wir auf Gottes Wirken auch in der Krise vertrauen. Wenn wir davon überzeugt sind, dass uns Gott auch in der Krise führt, können wir auch die notwendigen mutigen Schritte tun. Es mag sein, dass sich Strukturen, Finanzen, Personalzuweisungen usw. ändern. Es mag sein, dass wir uns auch als „Kirche vor Ort“ von manchem verabschieden müssen, was uns lieb geworden ist. Aber unsere inhaltliche Mitte bleibt bestehen.
Dabei sollten wir uns – mit dem Reformator Martin Luther - immer wieder klar machen, dass unsere Quelle die frohe Botschaft von der Liebe Gottes zu allen Menschen ist. Wir sind als Christinnen und Christen in diese Zeit, in diese Gesellschaft und an diesen Ort gestellt. Hier und heute haben wir zu wirken, damit alle Menschen etwas von Gottes Liebe erfahren.

Die christliche Botschaft ist nicht in der Krise
Möglicherweise sind wir im Moment nicht in der Lage, die frohe Botschaft so „an den Mann oder an die Frau“ zu bringen, dass sie dort sofort Wurzeln schlägt. Auch daran müssen wir arbeiten! Aber die christliche Botschaft ist nicht in der Krise. Dies merken wir auch, wenn wir über den Tellerrand hinaus schauen. Das Christentum wächst heute in den meisten Erdteilen der Welt sehr stark, besonders in Asien und Afrika. Hier zeigt sich, dass die christliche Botschaft nicht in der Krise ist, sondern nach wie vor die Menschen erreicht.

Mit der Hoffnung auf die Chance in der Krise grüßt Sie Ihr Pfarrer Detlev Schilling
 

 
 

Ausschreibung Pfarrstelle I in Eppelheim

»Text der Stellenausschreibung, die im August 2012 im Gesetzes- und Verordnungsblatt der Evangelischen Landeskirche in Baden erschien.«
Eppelheim
(Kirchenbezirk Südliche Kurpfalz)
Die Pfarrstelle I des Gruppenpfarramts Eppelheim im Kirchenbezirk Südliche Kurpfalz kann zum 01.11.2012 mit auf 75 % reduziertem Deputat wieder besetzt werden. Der bisherige Pfarrstelleninhaber wechselt nach 11 Jahren auf eine neue Stelle.

Was Sie bei uns vorfinden:
Eppelheim liegt in unmittelbarer Nachbarschaft von Heidelberg. Es hat sich in den letzten Jahrzehnten rasch zu einer Kleinstadt im Rhein-Neckar-Kreis mit mehr als 15.000 Einwohnern entwickelt. Alle wichtigen Einrichtungen sind vorhanden: alle Schulformen, Hallenbad, drei moderne Sportanlagen, Ärztehaus, Kulturhalle, Bücherei usw. sind am Ort. Die Straßenbahn bietet eine schnelle Verbindung nach Heidelberg, welches weitere zahlreiche Möglichkeiten im Bildungs- und Kulturbereich bereithält.

Mit ca. 5.000 evangelischen Gemeindegliedern ist Eppelheim eine selbständige Kirchengemeinde. Es besteht z. Zt. die Form eines Gruppenpfarramtes; der Regelung eines Gruppenamtes steht nichts entgegen.

Das lebendige Gemeindeleben zeigt sich in einer Fülle von Gruppen und Kreisen, die überwiegend eigenverantwortlich arbeiten: Frauen- und Männerkreis, Seniorennachmittag, Jugendmitarbeiterrunde, Kindergottesdienstkreis, Kindergruppen, Besuchsdienstkreis, Hauskreis u. a. m..
Neue gottesdienstliche Angebote entwickelten sich in den letzten Jahren, u. a. Krabbel- und Jugendgottesdienste sowie die sog. „Atempause“ als Gottesdienst in anderer Form.
Mit mehreren Chören, der „Musik in der Josephskirche“ und Abendmusikreihen setzt die Gemeinde einen weiteren Schwerpunkt in der Kirchenmusik.
Ausdruck unserer Öffentlichkeitsarbeit ist u. a. ein neu gestalteter Gemeindebrief und die mit einem Webfish von der EKD ausgezeichnete Website der Gemeinde.
Zu einem Kinderheim auf der Krim/Ukraine besteht intensiver Kontakt.
In Zukunft soll die Arbeit mit Familien intensiviert werden.

Die Kirchengemeinde ist Trägerin von drei Kindertagesstätten (mit insgesamt neun Gruppen und zwei Krippengruppen) sowie einer eigenständigen Sozialstation.

Der Kirchengemeinderat besteht aus 18 Mitgliedern; Vorsitzender ist ein Ältester.

Die Gemeinde wurde bislang von den Geistlichen in zwei Seelsorgebezirken betreut. Haupt-Predigtstelle ist die Pauluskirche. Die Gottesdienste werden in der Regel im wöchentlichen Wechsel gehalten. Im Seniorenheim „Haus Edelberg“ finden zweimal monatlich evangelische Gottesdienste statt. Mit der Pfarrstelle ist ein Deputat von 4,5 Wochenstunden Religionsunterricht verbunden.

Das Hauptamtlichen-Team besteht zurzeit aus einem Pfarrer, der seit 2010 die Pfarrstelle II des Gruppenpfarramts inne hat und einer Gemeindediakonin, die seit 2005 den Schwerpunkt „Kinder- und Jugendarbeit“ in der Gemeinde verantwortet (zu 70% in Eppelheim, zu 30% im benachbarten Plankstadt). Zwei Sekretärinnen, die sich im Büro insgesamt 29 Wochenarbeitsstunden teilen, drei nebenamtliche Kirchenmusiker (ein Organist und Chorleiter, ein weiterer Chorleiter, ein Posaunenchorleiter), mehrere Personen im Kirchendiener- und Hausmeisterdienst und eine Person im Bundesfreiwilligendienst sind bei der Kirchengemeinde angestellt.

Mit der fast gleich großen katholischen Gemeinde am Ort (innerhalb der Seelsorgeeinheit Christophorus) gibt es eine rege und gute Zusammenarbeit; 2006 wurde eine ökumenische Rahmen-Vereinbarung getroffen. Unter anderem zeichnet sich die Ökumene durch die gemeinsame Sozialstation und Nachbarschaftshilfe, durch ökumenische Gottesdienste und Gemeindebriefe sowie durch einen aktiven Ökumenischen Arbeitskreis aus.

Die Zusammenarbeit mit der politischen Gemeinde ist vertrauensvoll und konstruktiv.

Eppelheim bildet mit den Gemeinden Oftersheim, Plankstadt, Schwetzingen, Brühl und Ketsch einen Distrikt.

Die Pauluskirche (1812 gebaut und zuletzt 2002 innen renoviert) und das im Jahr 1992 daneben gebaute Gemeindezentrum sind einladend und freundlich. Das Pfarrbüro mit den Sprechzimmern für alle Hauptamtlichen ist darin integriert.

Das geräumige Pfarrhaus (Baujahr 1965) hat 9 Zimmer und liegt neben dem Gemeindehaus im Ortskern. Mit 240 m² Wohnfläche, 1 Küche, 1 Bad, 1 Dusche, 3 Toiletten, einer Zentralgasheizung, einem Garten (600 m²) und 1 Garage ist es gut ausgestattet.

Sie sind eine Pfarrerin/ ein Pfarrer/ ein Pfarrehepaar …
- und haben Freude, theologische und liturgische Kompetenz bei den vielfältigen Gottesdiensten ins Spiel zu bringen.
- der/dem Seelsorge und eine Hoffnung und Mut machende Verkündigung ein Anliegen sind.
- und möchten geistlich-spirituelle Akzente ins Gemeindeleben einbringen.
- die/der/das selbstständige Arbeit der Ehrenamtlichen wertschätzt.
- und legen Wert darauf, im Team zu arbeiten.

Dann freuen wir uns, wenn Sie sich bewerben!
Telefonische Auskunft und persönliche Information durch:
KGR-Vorsitzenden Reinhard Kratzke (Tel. 06221-70507921) und Dekanin Annemarie Steinebrunner (Ev. Dekanat, Heidelberger Str. 9, 69168 Wiesloch; Tel. 06222-1050). Auch die Hauptamtlichen geben gerne Auskunft (Ev. Pfarramt, Hauptstr. 56, 69214 Eppelheim; Pfr. D. Schilling Tel. 06221-760028 und Gem.diakonin M. Rothe Tel. 06221- 7570236.) Informationen über unsere Gemeinde finden Sie unter: www.ekieppelheim.de.
 

 
 

Quo Vadis, Christenheit?

»„Das Christentum wächst ... nur nicht bei uns ...“ - die christlichen Kirchen im weltweiten Wandel; von Pfarrer Detlev Schilling«
 
Rückgang der Kirchenmitglieder 1999 bis 2008 in Prozent von 1998 in den Gliedkirchen der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD)
Das Christentum wächst … nur nicht bei uns …
Weltweit wächst das Christentum. Zahlenmäßig sind die Christinnen und Christen die bedeutendste Weltreligion. Schätzungsweise ein Drittel aller Menschen gehören dem Christentum an. Das Christentum wächst heute in den meisten Erdteilen der Welt sehr stark, wobei sich sein Wachstum vom „alten“ Kontinent Europa hin zu den „neuen Erdteilen“ verschiebt. Besonders stark wächst es in Asien und Afrika. Dieses Wachstum verteilt sich auf die katholische Kirche, evangelikale Gemeinschaften und vor allem auf die Kirchen der Pfingstbewegung. Der Anteil der Lutheraner und Protestanten geht langsam zurück.
In Europa kann man auf Grund des allgemeinen Geburtenrückgangs und der Kirchenaustritte einen Rückgang der Gesamtzahl der Christen verzeichnen. In der Grafik wird der Rückgang der evangelischen Kirchenmitglieder in Deutschland von 1999 bis 2008 erfasst. Wir können erkennen, dass es in Süddeutschland noch relativ gut aussieht. Dies liegt vor allem an der Wanderungsbewegung innerhalb Deutschlands, die tendenziell von Nord nach Süd und von Ost nach West verläuft. Die evangelischen Kirchen in Süddeutschland haben relativ wenig Kirchenmitglieder verloren, weil aus dem Norden und dem Osten Deutschlands relativ viele Menschen in den Süden gezogen sind.

Eppelheim wächst, die Kirche schrumpft
Was heißt das konkret für Eppelheim?
Die beiden Graphiken machen folgendes deutlich: Während die Einwohnerzahl Eppelheims insgesamt in den vergangenen Jahren zugenommen hat, ist die Anzahl der Evangelischen rückläufig. Unsere evangelische Kirchengemeinde hatte im Jahr 2002 5.403 Gemeindeglieder. Im Jahr 2011 waren es noch 5.036 Gemeindeglieder. Damit haben wir in 9 Jahren 367 Gemeindeglieder (das sind 6,8%) verloren, obwohl die Gesamtbevölkerung Eppelheims in dieser Zeit deutlich gestiegen ist. Die Zuzüge gleichen die Verluste an Gemeindegliedern nicht mehr aus.
Die Bevölkerungsentwicklung in Eppelheim: die aufsteigende Kurve repräsentiert die Entwicklung der Einwohner Eppelheims, die absteigende zeigt die Mitgliederzahl der evangelischen Kirchengemeinde.
Evangelische Kirchengemeinde Eppelheim: Entwicklung der Mitgliederzahl von 2002 bis 2011 aufgrund von demographischem Wandel und Kirchenaustritten
Schauen wir auf das Verhältnis von Beerdigungen und Taufen einerseits und der Kirchenaustritte und Kircheneintritte andererseits, können wir erkennen, dass sich der demographische Wandel auch in der Struktur der Kirchengemeinde zeigt: In den vergangenen zehn Jahren hatten wir durchschnittlich etwa 60 Beerdigungen, aber nur 39 Taufen. Noch stärker machen uns die Kirchenaustritte zu schaffen. Den durchschnittlich 6,6 Kircheneintritten standen in den vergangenen zehn Jahren 35,7 Kirchenaustritte gegenüber. Insgesamt verlieren wir durch den demographischen Wandel und durch die Kirchenaustritte jährlich 50 Menschen, das entspricht etwa 1% unserer Gemeindeglieder. Damit stehen wir in Eppelheim nicht besonders gut und auch nicht besonders schlecht da. Es zeigt sich bei uns exemplarisch die gesamtgesellschaftliche Entwicklung.

Hat Kirche noch eine Zukunft?
Was bedeutet das nun für die Zukunft der Kirche in Eppelheim und für die Zukunft der Kirche in Deutschland? Oder grundlegender gefragt: Was heißt es, dass gerade das Kernland der Reformation zu den säkularisiertesten Gebieten der Erde gehört? Was bedeutet es, wenn die Kirchen im westlichen Europa nicht nur kleiner, schwächer und älter, sondern auch unbedeutender werden? Was besagt es für ihr Selbstverständnis, wenn die theologischen Impulse und geistlichen Bewegungen nicht mehr von ihr ausgehen, sondern das Zentrum der Christenheit nach Afrika und Asien gerutscht ist? Könnte es sein, dass der Platzregen des Wortes Gottes gerade an anderen Stellen der Welt niedergeht?
Entscheidend scheint mir, dass wir – umso früher, umso besser – neu beginnen und neue Denkansätze nicht nur zulassen, sondern unterstützen und einfordern. Der Rückbau vorhandener Systeme ist auf die Dauer keine Lösung. Die schrumpfende Anpassung macht auf die Dauer weiteren Rückbau nötig. Ein Gesundschrumpfen gibt es nicht. Das zeigt das Beispiel anderer deutscher Landeskirchen gerade im Osten und Norden Deutschlands.

Was fehlt ist Innovation!
Wir sollten nicht an den Folgen der Entwicklung ansetzen und solange wie möglich „das Alte“ bewahren, sondern innovative Versuche starten. Das sind wir dem Auftrag Jesu schuldig, der uns im sogenannten Missionsbefehl eine klare Anweisung gegeben hat: „Gehet hin und machet zu Jüngern alle Völker.“ Mission heißt, dass wir als Kirchengemeinde und als einzelner Christ bzw. als einzelne Christin für den christlichen Glauben, für ein Leben in Beziehung mit Gott, werben.
In diesem Veränderungsprozess brauchen wir Orientierungsbilder. Und das können keine Bilder „alter Größe“ sein. Diese Bilder sind auch gar nicht biblisch. Dagegen gibt es zahlreiche biblische Visionen einer Christenheit, die klein, aber kraftvoll ist. Viele biblische Bilder stellen gerade die besondere Bedeutung und die besondere Stärke „des Kleinen“ heraus:
- Jesus sagt den Christen zu, dass sie das „Salz der Erde“ sind. Das wenige Salz kann in der Welt Großes bewirken.
- Jesus vergleicht das Reich Gottes mit dem kleinsten aller Samenkörner, dem Senfkorn.
- Es sind nur wenige Jüngerinnen und Jünger, die ausgeschwärmt sind, um durch Gottes Kraft und Geist die Welt zu verändern.
- Auch in der Kirchengeschichte waren es oft einzelne Menschen, die Großes bewirkt haben.
Offenbar lehrt uns schon die Bibel und unsere Tradition, dass Klein-Sein nichts Negatives ist. Eine Kirche des Weniger kann in den entscheidenden Dingen eine Kirche des Mehr sein. Dabei darf sie nicht zurückschauen und unter allen Umständen „das Alte und Wohlvertraute“ bewahren wollen. Sie darf mutig nach vorne schreiten und dabei auch Fehler machen. Letztlich lebt Kirche von der Kraft Gottes, die in ihr wirksam ist.
Doch es bleibt dabei: Das Schrumpfen hat traurige Momente des Abschieds. Trauer darf und muss sein. Sie darf aber nicht dazu führen, dass man behäbig verteidigt, was vermeintlich schon immer so war. Vielmehr geht es darum, dass wir als Christinnen und Christen in Eppelheim eine Vision für unsere „Kirche für Morgen“ entwickeln. Eine Vision motiviert und sie hilft, die Kräfte zu konzentrieren. Eine Vision kann eine starke Ausstrahlung haben. Sie sorgt dafür, dass man sich nicht mit dem Vorhandenen zufrieden gibt.
Visionen ziehen uns nach vorne. Sie wecken Sehnsucht. Sie lassen uns die Ärmel hochkrempeln und machen uns Mut. Sie helfen uns, zu agieren und nicht immer nur zu reagieren. Visionen haben eine verändernde Kraft und Veränderung haben wir nötig. Wenn Kirche so bleibt, wie sie ist, dann bleibt Kirche nicht.

Detlev Schilling
 

 
 

Inge Göckel als Leiterin des evangelischen Seniorentreffs verabschiedet

»Sie war für den Seniorentreff „Retter in der Not“; ein Bericht von Sabine Geschwill«
Der evangelische Seniorentreff war Inge Göckel in den letzten Jahren ans Herz gewachsen obwohl sie nicht ganz freiwillig die Leitung übernommen hatte.
Als die langjährige Leiterin Irma Zobeley aus Altersgründen das Amt abgab, hatte sich Pfarramtssekretärin Ulla Nofer kurzerhand bereit erklärt, bis eine neue Leitung gefunden werden konnte, für den Übergang einzuspringen. Damals sei Inge Göckel für den Seniorentreff praktisch zum Retter in der Not geworden, erinnerte Nofer. Sie habe sich bei Nachfrage nicht lange bitten lassen und das Amt übernommen. Der Abschied als Leiterin fiel ihr nun sichtlich schwer. Gesundheitliche Gründe machten für die 63 Jährige diesen Schritt notwendig.

Ulla Nofer vom Helferteam und Pfarrer Detlev Schilling machten deutlich, wie vorbildlich Inge Göckel ihre Tätigkeit ausübte und wie gut sie alle wichtigen Termine und Planungen für die Senioren vornahm. „Mit Ihnen an der Spitze wussten wir den Seniorentreff in guten Händen“, betonte Pfarrer Schilling. Zusammen mit Ulla Nofer zeigte er auf, wie umfangreich die Arbeit war, die Inge Göckel ehrenamtlich in den letzten Jahren erledigte. „Nicht nur zum Seniorentreff am Donnerstagnachmittag muss man da sein“, erklärten sie. Es gelte auch das wöchentliche Programm entsprechend der Jahreszeit zu planen, die Geburtstage der Seniorentreffbesucher nicht zu vergessen, sowie Ausflüge und Freizeiten zu planen und für die verschiedenen Festtage wie Ostern, Muttertag, Nikolaus und Weihnachten geeignete Präsente zu organisieren. Alles habe die scheidende Seniorentreffleiterin vorbildlich erledigt.

Bis eine neue Leitung gefunden ist, wird erneut Ulla Nofer einspringen. Pfarrer Schilling versicherte den Senioren: „Der Seniorentreff wird auf jeden Fall weitergehen. Vielleicht wird es kleine Veränderungen geben.“

Sabine Geschwill
 

 
 

Pfarrerin Dr. Sibylle Rolf unterstützt die Gemeinde während der Vakanz

Liebe Gemeinde in Eppelheim,

„Christus spricht: Lass dir an meiner Gnade genügen...“. Mit diesem Vers (2. Korinther 1 2,9) bin ich Anfang März ordiniert worden. Ich finde diesen Satz herausfordernd und wunderbar. Er erinnert mich daran, dass es gar nicht so viel ist, was ich wirklich zum Leben brauche. Und daran, dass das Wesentliche meines Lebens mir geschenkt wird: Gnade.

Auch beim Kennenlernen von Menschen wird das Wichtigste geschenkt: Vertrauen, Offenheit, Interesse und Herzlichkeit. Ich freue mich auf das Geschenk von Begegnungen und das Geschenk des Kennenlernens in der Zeit, in der ich jetzt in Vertretung der Vakanz bei Ihnen sein darf. Ich bin in Kassel aufgewachsen, habe dann aber während meines Studiums Baden mit seinen Menschen und seiner Lebensqualität so zu schätzen gelernt, dass ich mich hier schon seit 20 Jahren zu Hause fühle.

Nach meinem Studium und dem Examen habe ich eine ganze Weile wissenschaftlich an der Universität Heidelberg gearbeitet. In dieser Zeit kamen unsere beiden Kinder zur Welt, die inzwischen 10 und 12 Jahre alt sind. Wir haben als Familie für 2 Jahre im Nordosten Englands gelebt und gearbeitet und sind 2009 nach Baden zurückgekehrt. Mein Vikariat habe ich in Ladenburg gemacht und die Gemeindearbeit so sehr zu lieben begonnen, dass ich mich für den kirchlichen Dienst beworben habe. Mit einem halben Dienstauftrag habe ich zunächst eine Vakanz im vorderen Odenwald vertreten (Heiligkreuz und Oberflockenbach) und bin seit 1. September 2012 mit 75% zur Vertretung in Eppelheim und Oftersheim eingesetzt.

Ich freue mich auf Begegnungen mit Ihnen, auf gemeinsame Gottesdienste und Feste, auf Gespräche, Unterricht und Seelsorge.

Ich bin überzeugt: Das Wichtigste im Leben wird uns geschenkt, vielleicht gerade dann,
wenn wir es am wenigsten erwarten. Lassen wir uns überraschen!

Ihre Pfarrerin Sibylle Rolf

Sie erreichen sie unter der Telefonnummer 06203/9569906
 

 
 

Wir begrüßen Jessica Niesporek und Gerald Ernst

»Abschied und Begrüßung: Seit 1. September 2012 gibt es neue Gesichter in unserer Gemeinde«
Was bei der Einen die Vorbereitung auf Ausbildung und Beruf ist, das ist bei dem Anderen bereits praktische Erprobung von im Studium behandelter Theorie.

Wir begrüßen herzlich die „alte“ Jugendmitarbeiterin Jessica Niesporek (links), die nun als Bundesfreiwillige (Bufdi) das kommende Jahr
über bei uns arbeiten wird.
Gleichzeitig verabschieden wir uns von ihrer Vorgängerin Kristin Kolb (rechts), deren engagiertem und immer fröhlichen Wirken wir an vielen Stellen in der Gemeinde begegnen durften.

Aber auch über Gerald Ernst freuen wir uns sehr, der als Praktikant Gemeindediakonin Margit Rothe unterstützen wird. Wir wünschen ihm viele anregende Begegnungen und Erfahrungen. Er sagt über sich selbst:

„Hallo, mein Name ist Gerald Ernst, ich bin 22 Jahre alt und studiere derzeit Religionspädagogik/Gemeindediakonie an der evangelischen Hochschule in Freiburg im zweiten Semester und werde Sie von September bis Dezember als Praktikant bei Frau Margit Rothe begleiten.
In meiner Freizeit spiele ich gerne Fußball, lese und höre Musik und bin ehrenamtlich in der Kinder- und Jugendarbeit des CVJM Reilingen e.V. aktiv.
Ich freue mich sehr auf meine Zeit in Eppelheim und darauf, bereits gelerntes Wissen zu vertiefen und aktiv einzubringen, aber auch auf viele neue Erfahrungen und Begegnungen mit Ihnen in dieser Zeit.“
 

 
 

Geburtstagsbesuche in der Vakanzzeit

Nach dem Weggang von Pfarrer Michael Göbelbecker haben wir eine nicht besetzte Pfarrstelle in Eppelheim. Im Moment ist noch unklar, wie lange diese Vakanz andauert. Bis das Team der Hauptamtlichen wieder voll besetzt ist, müssen wir Abstriche an unserer gewohnten Gemeindearbeit machen.
Besonders schmerzhaft ist es, dass in der Vakanzzeit die Geburtstagsbesuche bei Jubilaren nicht von einem Pfarrer gemacht werden können. Neben den bewährten Mitarbeiterinnen des Besuchsdienstkreises haben sich auch Kirchengemeinderätinnen bereit erklärt, in der Vakanzzeit bei den Geburtstagsbesuchen mitzuhelfen. Vielen Dank für dieses ehrenamtliche Engagement.
Für die seelsorgerliche Begleitung steht Pfarrer Schilling aber selbstverständlich zur Verfügung. Sollten Sie seinen seelsorgerlichen Beistand brauchen, so nehmen Sie bitte Kontakt auf unter Tel.: 760028.
 

 

Abschied von Pfarrer Michael Göbelbecker

»Die Kirchengemeinde verabschiedet sich am Sonntag, 22. Juli 2012 um 18 Uhr von Pfarrer Göbelbecker«
Nach über zehn Jahren wechselt Pfarrer Michael Göbelbecker die Stelle und wird eine landeskirchliche Beauftragung für ständige Vertretungsdienste in vakanten Gemeinden übernehmen.

Weil deshalb Abschied genommen werden muss, findet am Sonntag, 22. Juli 2012 um 18 Uhr ein Festgottesdienst in der Pauluskirche statt. Dekanin Annemarie Steinebrunner wird Pfarrer Göbelbecker aus seinem Dienst verabschieden. Die Gemeinde ist herzlich eingeladen mitzufeiern – beim Gottesdienst, aber auch beim anschließenden Grillfest auf der Wiese hinter der Pauluskirche. Dort besteht die Möglichkeit, sich persönlich vom Ehepaar Göbelbecker zu verabschieden.
 

 
 

Er dankte für offene Türen und Herzen

»Mit einem Festgottesdienst in der Pauluskirche und anschließendem Grillfest auf der Wiese hinter der Kirche verabschiedete sich am 22. Juli 2012 die Kirchengemeinde von ihrem Pfarrer Michael Göbelbecker.«
Viel Gutes hat Michael Göbelbecker in den zurückliegenden zehn Jahren seines segenreichen Schaffens in Eppelheim bewirkt. Jetzt wurde der evangelische Pfarrer, der sich beruflich einer neuen Herausforderung stellen möchte und in Walldürn einen ständigen Vertretungsdienst für mehrere Dekanate übernehmen wird, herzlichst verabschiedet.
 
Eine übervolle Kirche brachte die große Wertschätzung der evangelischen Kirchengemeinde und der von Pfarrer Göbelbecker stets geförderten Ökumene zum Ausdruck. Seinen letzten Gottesdienst in der Pauluskirche bestritt Göbelbecker nicht alleine, sondern hatte Gemeindediakonin Margit Rothe, seinen Pfarrkollegen Detlev Schilling und den Kirchengemeinderatsvorsitzenden Reinhard Kratzke an seiner Seite.
In seinem Predigttext ging Pfarrer Göbelbecker auf Abraham ein, der von Gott beauftragt wurde, Haus und Stadt zu verlassen. „Gehe heraus aus dem, was dir vertraut ist. Geh zu dir selbst, finde dich selbst, such dich selbst. Auch wenn man 58 ist, gilt das noch“, erklärte Göbelbecker. Jeder Mensch habe eine Aufgabe, die er zu erfüllen hat. Der scheidende Pfarrer dankte allen aus tiefstem Herzen: „Ich fühle mich sehr beschenkt von diesen zehn Jahren Eppelheim. Es gab viele, die mir Vertrauen gezeigt und entgegengebracht haben.“ Der Stadt attestierte er, die offensten Menschen zu haben zwischen Heidelberg und Mannheim. „Viele offene Türen fand ich vor und offene Herzen wurden mir entgegengebracht.“ Göbelbecker versprach, alle in seinem Herzen mitzunehmen. Zugleich habe er in den zurückliegenden Jahren gerne den hiesigen Dialekt schätzen gelernt. „In Kirchengemeinderat Friedrich Stephan hatte ich einen guten Lehrer.“
Die Verabschiedung nahm Dekanin Annemarie Steinebrunner vor. „Eine Dekade lang war Eppelheim deine Heimat. Jetzt heißt es Aufbruch zu neuen Aufgaben.“ Aus Eppelheim nehme Pfarrer Göbelbecker viele Erfahrungen aus Begegnungen und gelebtem Vertrauen mit. Die Arbeit mit den Konfirmanden und den Senioren, der Religionsunterricht an den Schulen, die kirchliche Sozialstation, die Ökumene und die Seelsorge seien ihm sehr am Herzen gelegen. Dankbar könne er zurückschauen auf eine gut aufgestellte Kirchengemeinde. Als Pfarrer im ständigen Vertretungsdienst werde ihn künftig eine spannende und vielseitige Aufgabe erwarten, die Flexibilität und Kontaktfreudigkeit voraussetzt. Beides bringe Göbelbecker mit. „Er ist unkompliziert, offen, kontaktfreudig, humorvoll, kollegial und immer in seiner Gemeinde präsent.“

Für die katholische Kirchengemeinde und die durch Pfarrer Göbelbecker auf eine feste Basis gestellte Ökumene sprach Pfarrer Johannes Brandt ein Grußwort.

Bürgermeister Dieter Mörlein dankte dem scheidenden Pfarrer für zehn Jahre erfolgreiche Arbeit und Seelsorge. Göbelbecker habe den Lebensweg vieler Eppelheimer in guten wie in schlechten Zeiten begleitet. „Er geht nicht von uns weg, sondern nur einen anderen Weg“, erklärte Mörlein. Wege trennen sich, bestehen bleiben aber Freundschaften und Erinnerungen.

Sehr gelungen zeigte sich die musikalische Ausgestaltung des Gottesdienstes durch drei Konfirmandinnen, Kirchenchor, Singkreis, Posaunenchor und Organist Peter Rudolf.
 
Viele Abschiedsgeschenke durfte Pfarrer Göbelbecker entgegennehmen. Darunter auch eine Stola als Geschenk der gesamten evangelischen Kirchengemeinde. Statt eines Empfangs nach dem Verabschiedungsgottesdienst hatte sich Pfarrer Göbelbecker ein gemütliches Grillfest mit der Möglichkeit zum Gespräch auf der Wiese hinter der Kirche gewünscht und garniert mit schönstem Sonnenschein bekommen.

Sabine Geschwill
Bilder vom Grillfest






Fotos: privat
Ansprache von Dekanin Steinebrunner
Die Ansprache von Dekanin Annemarie Steinebrunner im Wortlaut zum Herunterladen.

 
 

Ausflug des Frauenkreises

»Am 11. Juli 2012 machte der Frauenkreis einen Ausflug in den Odenwald. Ein Bericht von Elke Reisenauer«
Wir starteten beim Feuerwehrhaus um 9:30 Uhr mit 43 Leuten. Es ging Richtung Weinheim/ Birkenau zur Orchideen-Schau. Auf rund 1000 qm erstreckte sich die traditionelle Orchideenzucht. Viele bunte Kakadus begrüßten uns zusätzlich mit lautem Geschrei.
 
Von hier fuhren wir vorbei an Abtsteinach und Wald-Michelbach nach Grasellenbach zum Mittagsessen in der Gaststätte „Dorflinde“. Wir wurden von zwei in Tracht gekleideten Bedienungen empfangen. Das Essen und Trinken war hervorragend, es gab sogar eine extra Salatbar.
 
Gut gestärkt fuhren wir das Mossautal durch den vorderen Odenwald nach Erbach, wo wir das Elfenbeinmuseum besuchten. Hier wurden uns spannende Sachen über das Elfenbein und seine Geschichte erzählt. Viele schöne Stücke, die aus Elfenbein geschnitzt waren, konnten wir uns auf mehreren Ebenen betrachten.
Im Anschluss brachte uns der Bus nach Michelstadt. Dort gingen die meisten ein Eis essen oder auch shoppen, alles war möglich. Etwas windig, aber zum Glück ohne Regen, ging der Tag zu Ende.


Im Bus hatte Pfarrer Detlev Schilling eine kleine Andacht auf Liedblättern vorbereitet. Als wir in Eppelheim ankamen, waren wir uns einig, dass es ein wunderschöner, gesegneter Tag war, der viel zu schnell vorbei war.

Zum Schluss möchte ich noch der Firma „Stefan Mayer Reisen“ ein großes Lob aussprechen, da sie die Reise nach unseren Wünschen sehr kompetent organisiert hat. Vielen Dank auch Pfarrer Schilling, der sich die Zeit genommen hat, mitzufahren und mich auch tatkräftig unterstützt hat.

Ihre Elke Reisenauer
 

 
 

„Gemeinde im Umbruch“

»Außerordentliche Gemeindeversammlung am 1. Juli 2012 um 11:15 Uhr im ev. Gemeindehaus«
Zwei aktuelle Entwicklungen geben den Anlass für diese außerordentliche Gemeindeversammlung, zu der wir für den

Sonntag, 01. Juli 2012, um 11:15 Uhr, ins ev. Gemeindehaus

unter der Überschrift „Gemeinde im Umbruch“ einladen:
1. Pfarrstellenwechsel: Pfr. Michael Göbelbecker verlässt uns zum 1. September, die Stelle wird auf 75 % gekürzt.
  • Weshalb diese Kürzung?
  • Welche Konsequenzen wird dies für unsere Gemeinde haben?
  • Wie wird das Wahlverfahren für den neuen Pfarrer / die neue Pfarrerin ablaufen?
  • Welches Profil wünscht sich die Gemeinde für den neuen Pfarrer / die neue Pfarrerin?
2. Haushalt 2012/2013: Sinkende Einnahmen, hohe und steigende Personalkosten sowie Projekte haben die Finanzen der Gemeinde stark strapaziert. Dazu kommen neue Richtlinien des Oberkirchenrats. Die Folge: Erstmals in der Geschichte der ev. Kirchengemeinde Eppelheim besteht eine Unterdeckung des Haushalts.
  • Wie ist es um die Finanzen der Gemeinde bestellt?
  • Wo wird in Zukunft gespart werden?
  • Welche Konsequenzen haben die Sparmaßnahmen für die Gemeindearbeit?
Wir laden Sie herzlich ein, sich über diese Themen zu informieren und die Fragen zu diskutieren. Hier noch einmal die Tagesordnung in Kürze:

10:00 Uhr Gottesdienst in der ev. Pauluskirche
11:15 Uhr Gemeindeversammlung im ev. Gemeindehaus

Tagesordnung:
1. Pfarrstellenwechsel
2. Haushalt
3. Verschiedenes


Die Vorsitzenden
Armin Scheuermann, Hanna Hahne
 

 
 

Wo der Geist des Herrn ist, da ist Freiheit!

»Gedanken zum Pfingsfest 2012 von Pfr. Michael Göbelbecker«
 
"Die Ausgießung des Heiligen Geistes"
Glasfenster in der Pauluskirche
Geist, das ist das Haupt-Wort von Pfingsten. Wir verstehen, so glaube ich, nicht mehr auf Anhieb, was das ist. Jedenfalls nicht ein Flaschengeist aus dem Märchen. Auch nicht ein ‚Geist‘ aus einem Horrorfilm, der nachts irgendwo ‚spukt‘ und Menschen ängstigt. Auch möchte ich nicht auf das abheben, was Philosophen zum Thema Geist gesagt haben.

Sondern: ich möchte beim alltäglichen Sprachgebrauch bleiben und den ein wenig näher beschreiben: Geist ist alles, was die innere Verfassung, Motivation oder die Einstellungen eines Menschen ausmacht. Was mich bestimmt, mich bewegt, antreibt oder auch mutlos macht. Das ist genauso wichtig wie die Umstände, in denen sich ein Mensch befindet. Wie packe ich etwas an? Wie begegne ich einer Herausforderung? Habe ich den Mut und die innere Kraft, etwas zu bewältigen oder gehe ich es verzagt und ohne innere ‚power‘ an? Darüber entscheidet meine innere Verfassung; altmodisch ausgedrückt, wie es ‚geistig‘ mit mir bestellt ist; modern gesprochen, wie ich ‚programmiert‘ bin; in einem Wort: mein ‚Geist‘. Der ist nicht optisch sichtbar, nicht greifbar, deshalb kam es wahrscheinlich zu dieser etwas seltsamen Bezeichnung ‚spiritus’. Aber er ist spürbar! Denn mein Geist, das was in mir ist, strahlt aus, wirkt auf andere. Ich ‚komme über‘ – irgendwie. Und umgekehrt: andere wirken auf mich bis ins Körperliche hinein spürbar. Nur Millisekunden braucht es, bis wir realisieren, wie der Gegenüber ‚drauf ist‘ , wie die Jungen treffend formulieren. Und: wir reagieren sofort - je nachdem‚ was in der Luft liegt’ oder ,was für ein Geist herrscht’; also wir strahlen freudig zurück oder ziehen instinktiv ‚das Genick ein‘.

Wozu so weit ausgeholt? Wir haben uns damit Pfingsten angenähert. Und damit deutlich wird: Pfingsten hat mit uns zu tun wie kein anderes Fest der Kirche. Sonst geht es oft um Jesu Lebensstationen, um Kirchenjahreszeiten oder Geschichtliches. Doch an Pfingsten geht es um mich und mein Inneres, darum, wie es ‚geistig‘ und ‚geistlich‘ um mich bestellt ist. Und damit wir das Versprechen hören: Unserem Geist kommt ein anderer Geist zu Hilfe! Der baut uns auf und macht uns stark zum Leben, zum Glauben, Hoffen und Lieben, zum Mutig-Sein und zum Durchhalten, zum Neues-Wagen oder zum Loslassen dessen, was nicht zu ändern ist.

Pfingsten heißt dann ganz schlicht, wir sind nicht alleingelassen mit uns und dem, was unser Geist nicht ‚packt‘. Gott sei Dank ist da der gute Geist, den wir auch den ‚Heiligen‘ nennen. Der kommt uns zu Hilfe, motiviert uns immer wieder zum Guten und ist selbst die Kraft zum Durchstehen und Drüberstehen und zum Widerstehen, wo es denn sein muss. Auf diese Weise kommen wir bei Gott vor, und er selbst hält die Verbindung. Er gibt Grund aufzuatmen, mehr noch außer Rand und Band zu geraten, wie die Jünger damals beim ‚Geburtstag der Kirche’. Die anderen dachten, die Jünger wären betrunken, so beschwingt waren sie; sie spürten neuen Schwung und sind ‚inspriert’ von neuer Hoffnung, die ihnen an Karfreitag abhanden gekommen war.

Und wenn wir dann an Pfingsten miteinander singen und bitten: „Komm, o komm, du Geist des Lebens“, dann lassen wir unseren Geist und uns alle miteinander anstecken von der Liebe, der Hoffnung und der Freiheit, in die SEIN Geist uns mitreißt.

In diesem Geiste grüße ich Sie als Ihr
Pfr. Michael Göbelbecker
 

 
 

Pfarrer Michael Göbelbecker wechselt die Stelle

»Pfarrer Göbelbecker wird nach 10 Jahren fruchtbarer Gemeindearbeit Eppelheim verlassen und neue Aufgaben in der Badischen Landeskirche übernehmen«
 
„Was dem einen sin Uhl, ist dem andern sin Nachtigall“ lautet ein altes Sprichwort. So sehen wir den Abschied von Pfarrer Michael Göbelbecker auch mit einem weinenden und mit einem lachenden Auge. Das weinende richtet sich auf die Situation des Abschieds, das dankbar lachende richtet sich auf 10 Jahre fruchtbare Gemeindearbeit, die wir mit ihm als zupackendem Pfarrer und sensiblem Seelsorger genießen durften.

Warum er geht? Das ist ganz einfach. In unserer Landeskirche ist es gute Sitte, dass Pfarrer und Pfarrerinnen nach ca. 12 Jahren Dienstzeit auf eine neue Stelle wechseln. Für die Gemeinden bedeutet das zwar jedes Mal aufs Neue, sich der Suche nach einem geeigneten Pfarrer oder einer geeigneten Pfarrerin zu stellen und die zwangsläufige Mehrbelastung während der Übergangszeit bis zur Neubesetzung der vakanten Stelle zu stemmen. Es bedeutet aber auch, dass die Gemeinde an der Vielfalt der unterschiedlichen theologischen Positionen und Arbeitsweisen in unserer Kirche teilhaben kann. Schließlich bringt doch jeder Bewerber und jede Bewerberin neue Impulse ein, auf die wir angewiesen sind, wenn wir mit dem Strom der Zeit mithalten wollen.

Aber auch für die Pfarrer und Pfarrerinnen stellen die regelmäßigen Stellenwechsel wertvolle Bereicherungen dar. Die in jeder Gemeinde unterschiedlichen Arbeitsschwerpunkte und Menschen stellen neue Herausforderungen dar, durch die Eintönigkeit oder gar verkrustete Dienststrukturen gar nicht erst aufkommen können.

Für Pfarrer Göbelbecker war ein Wechsel fällig, da die Dauer seiner letzten Stelle vor dem Ruhestand nicht zu kurz sein sollte. Er wird im neu eingerichteten Springerdienst für vakante Gemeinden eingesetzt sein, der von der Badischen Landeskirche eingerichtet wurden, um Gemeinden z.B. bei krankheitsbedingten Engpässen pfarrdienstlich auszuhelfen. Darüber hinaus wird er auch als Projektpfarrer für Tourismusarbeit eingesetzt.

Wir werden unseren Pfarrer mit einem festlichen Gottesdienst und anschließendem Empfang am Sonntag, den 22. Juli um 18 Uhr gebührend verabschieden. Schon jetzt wünschen wir ihm alles Gute für seine neue Aufgabe, die ihm dank seiner Erfahrung, seiner Liebe zu den Menschen und natürlich dank Gottes Segen sicherlich gelingen wird.

Dr. Matthias Rothe
 

 
 

Bei Bedarf rückt ein Seelsorger mit aus

»Pfarrer Michael Göbelbecker verstärkt Feuerwehr-Seelsorge-Team«
 
Das vor wenigen Jahren eingerichtete Feuerwehr-Seelsorge-Team (FST) unter der Trägerschaft des Kreisfeuerwehrverbandes Rhein-Neckar e.V. hat neue Mitarbeiter gesucht und in Pfarrer Michael Göbelbecker einen gefunden. Der 58-Jährige ist seit zehn Jahren als Pfarrer in der evangelischen Kirchengemeinde Eppelheim tätig. Für ihn war die neue Aufgabe eine Herausforderung, die er jetzt ehrenamtlich neben seiner Vollzeittätigkeit als Pfarrer ausübt. Größere Katastrophen der jüngeren Vergangenheit waren ausschlaggebend für die neue Einrichtung eines „Fachberaters Seelsorge“ beim Kreisfeuerwehrverband.

Das Team bietet psychosoziale Notfallversorgung in Krisensituationen, bei Unfällen und dramatischen Ereignissen an. Ziel des Feuerwehr-Seelsorge-Teams ist die Unterstützung von Menschen bei der Bewältigung von Erlebnissen und Notfällen in Krisensituationen. Es wird eine soziale Unterstützung angeboten sowie eine psychosoziale Betreuung ermöglicht und darüber hinaus professionelle Hilfe vermittelt. „Wir kommen im Katastrophenfall, wenn Personen oder Einsatzkräfte mit belastenden Ereignissen konfrontiert werden“, erzählt Göbelbecker. Er ist, nachdem Kommandant Uwe Wagner für dieses Projekt in Eppelheim vorbildlich die Weichen gestellt hat, im letzten Jahr in die Feuerwehr eingetreten und dem Rhein-Neckar-Kreis zugeordnet. Nach verschiedenen Fortbildungen ist Göbelbecker mittlerweile als „Fachberater Seelsorge“ im Einsatz. Seine Ausbildungszeit in Theorie und Praxis dauert zwei Jahre, dann erfolgt die offizielle Übernahme. Sein Einsatzgebiet erstreckt sich auf zehn Gemeinden des Feuerwehrunterkreises Schwetzingen. Er oder seine Kollegen werden über die integrierte Leitstelle Rhein-Neckar alarmiert. Im Ernstfall leisten sie seelische „Erste Hilfe“ durch Beistand und Gespräche. „Es sind oft ganz schlichte Dinge, für die die Menschen sehr dankbar sind“, erfährt man von Göbelbecker. Er kümmert sich auch um das seelische Gleichgewicht von Rettungskräften, Polizeibeamten, Ersthelfern und Zeugen, die teilweise mit den Erlebnissen psychisch überfordert sind.

Die Notfallseelsorge wird an 365 Tagen im Jahr im gesamten Rhein-Neckar-Kreis angeboten. Die Mitglieder des rund 40-köpfigen Seelsorgeteams unterliegen der Schweigepflicht und sind ökumenisch aktiv. Sie kommen nur auf Anforderung vor Ort. Bei Bedarf werden in der Regel zwei Seelsorger über ihre Funkmeldeempfänger alarmiert und von Feuerwehrkräften zur Einsatzstelle gefahren. Die Mitglieder des FST sind als „Fachberater“ einer örtlichen Feuerwehr zugeordnet und unterstehen den Bestimmungen des Feuerwehrgesetzes. Finanziert wird die Notfallseelsorge über Spenden und Mittel, die der Kreisfeuerwehrverband und die Kirchen zur Verfügung stellen. Leiter des Seelsorgeteams ist Dipl.-Theologe und Pastoralreferent Thomas Eisermann aus Hockenheim. „Der Bedarf für eine Notfallseelsorge ist da und in den letzten Jahren gestiegen“, betont Eppelheims Feuerwehrkommandant Uwe Wagner. Er hofft, dass sich noch mehr Seelsorger in den Dienst der guten Sache stellen.

(Sabine Geschwill)
 

 
 

Ökumenische Vortragsreihe "Gottesbilder"

»Öffentliche Veranstaltungen des Ökumenischen Arbeitskreises«
Welches Bild machen sich Christen von ihrem Gott? Auch wenn das zweite Gebot verbietet, sich ein Gottesbild zu machen, geschah dies doch schon ziemlich bald in der Geschichte des Christentums. Lange Zeit war Gott der bärtige alte Mann. Seit Aufkommen der feministischen Theologie wurde die Vorstellung von Gott als einem Mann bestritten, es wird nun nach der weiblichen Seite Gottes gesucht (z.B. Gott als Mutter). Im Judentum und im Islam sind anthropomorphe Bilder (Bilder in Menschengestalt) nicht erlaubt. Dennoch gibt es ein Gottesbild im übertragenen Sinn, eines, das mit Worten beschrieben wird; Gott werden bestimmte Eigenschaften zugeschrieben. Wie sehen diese Bilder aus? Wie unterscheiden sie sich vom christlichen „Bild“?

Dies alles sind spannende Fragen und Überlegungen. Eine Ausstellung mit dem Titel „Gott weiblich – eine verborgene Seite des biblischen Gottes“, die im Herbst des Jahres 2010 in der Jesuitenkirche in Heidelberg gezeigt wurde, gab im Ökumenischen Arbeitskreis den Anstoß dazu, eine kleine Vortragsreihe über das Thema „Gottesbilder“ zu veranstalten. Inzwischen konnten sachkundige Referenten für vier Vorträge gewonnen und die Termine festgelegt werden.

Die Vortragsreihe, die von April bis Juli monatlich eine Veranstaltung vorsieht, beginnt mit zwei Vorträgen über das christliche Gottesbild.

Am Anfang steht der Abend zum Thema „Gott weiblich“. Er wird gestaltet werden von der Leiterin des (katholischen) Bildungszentrums Heidelberg, Frau Dr. theol. Almut Rumstadt, die das Thema im Dialog mit der evangelischen Pfarrerin Annemarie Czetsch aus Schatthausen behandeln will.

Es folgt ein Vortrag von Kirchenrat i.R. Prof. Dr. Jürgen Kegler, Plankstadt, früher auch Pfarrer in Eppelheim, über das Thema „Der strafende und der liebende Gott“.

Als dritter wird Herr Talat Kamran M.A., Leiter des Mannheimer Instituts für Integration und interreligiösen Dialog, über „Das Gottesbild im Islam“ sprechen.

Zum Schluß soll „Das Gottesbild im Judentum“ von Prof. Dr. Klaus Müller, Pfarrer an der Johanneskirche in Neuenheim, zusammen mit Pfarrer Göbelbecker aus Eppelheim behandelt werden.

Die Vorträge finden im evangelischen Gemeindehaus, Hauptstr.56, statt und beginnen jeweils um 19 Uhr.

(Hellmut Vogeler)
Termine in der Übersicht
24. April 2012
„Gott weiblich“ (Dr. theol. Almut Rumstadt, Kath. Bildungswerk Heidelberg; Pfarrerin Annemarie Czetsch, Schatthausen)

08. Mai 2012
„Der strafende und der liebende Gott“ (Kirchenrat i.R. Prof. Dr. Jürgen Kegler, Plankstadt)

12. Juni 2012
„Das Gottesbild im Islam“ (Herr Talat Kamran M.A., Leiter des Mannheimer Instituts für Integration und interreligiösen Dialog)
 
10. Juli 2012
„Das Gottesbild im Judentum“ (Prof. Dr. Klaus Müller, Heidelberg; Pfarrer Michael Göbelbecker, Eppelheim)


Beginn: 19:00 Uhr
Ort: Evang. Gemeindehaus, Hauptstraße 56
 

 
 

Jahresprogramm Männerrunde 2012

Jahresprogramm 2012

 

 
Termin
Beginn
ReferentIn
Thema
17.01.2012
20:00
Pfarrerin Esther Kraus, Oftersheim
Mit dem Gustav-Adolf-Werk in der Ukraine und Russland
Ein Bericht über die Arbeit des Gustav-Adolf-Werkes in der Diaspora
       
14.02.2012
20:00
Hans-Jakob Bopp
Engel, die rätselhaften Wesen
Die Boten Gottes aus der Sicht eines Künstlers. Hans-Jakob Bopp, Kunstmaler und Designer zeigt und erklärt eigene Engelbilder. Ein anschließendes Gespräch mit dem Künstler ist erwünscht
       
20.03.2012
20:00
Dr. Franz Nader
Israelis / Palästinenser – der ewige Konflikt
Ein Informationsabend über Hintergründe und Fakten des Konfliktes
       
17.04.2012
20:00
Pfarrer Detlev Schilling
Paulus - Vom Juden zum Apostel der Völker
Eine Betrachtung der Entstehung des Christentums, das gekennzeichnet war von wegweisenden Auseinandersetzungen und Gefährdungen durch andere religiöse Strömungen.
Ein Abend im Rahmen der Veranstaltungen zum 200-jährigen Jubiläum der Pauluskirche
       
15.05.2012
20:00
Prof. Dr. Klaus Tiedemann
Runde Raritäten der Renaissance
Geschichte und Geschichten auf Glas gemalt. Ein Abend der Bilder
       
23.06.2012
Samstag
16:00
 
Wir grillen am Otterstädter Altrhein
mit dem Männerkreis Plankstadt bei Karl Feurer, Otterstadt, Kollerstraße 11.
Anfahrt mit Pkw (Fahrgemeinschaft), über den Rhein mit der Fähre bei Brühl
       
17.07.2012
20:00
Dr. Matthias Rothe
Wasser, Quelle des Lebens
Ohne Wasser kein Leben. Ein Abend über das kostbare Nass
       
18.09.2012
20:00
 
Großvater trifft Enkel
Ein Gesprächsabend mit der Gemeindejugend
       
16.10.2012
20:00
Kirchenrat Dr. Udo Wennemuth
Eine Kirche? Oder Einheit in Vielfalt?
Ein Informations- und Diskussionsabend über die Schwierigkeiten des Zusammenfindens der christlichen Kirchen.
Eine Veranstaltung gemeinsam mit dem ökumenischen Arbeitskreis
       
20.11.2012
Freitag
20:00
 
Männervesper
Wir treffen uns in gemütlicher Runde beim Vespern
       
11.12.2012
20:00
 
Ein besinnlicher Adventsabend

Weitere Termine
Mittwoch, 29.02.2012, 20:00 Uhr: Arbeitstreffen der Männerkreise Südliche Kurpfalz, Ev. Gemeindehaus Oftersheim
21.10.2012: Männersonntag der evang. Landeskirche in Baden
Donnerstag, 25.10.2012, 19:30 Uhr: Evang. Gemeindehaus Plankstadt, Zwiebelkuchenessen des Männerkreises Plankstadt
Oktober/November: Männervesper Bezirk
Oktober/November: Heidelberger Männersonntag
 

 
 

Ökumenischer Arbeitskreis

Sitzungsprotokolle des Ökumenischen Arbeitskreises
Sitzungsprotokolle des Ökumenischen Arbeitskreises
Protokoll der 58. Sitzung des Ökumenischen Arbeitskreises Eppelheim am 28. November 2012

Anwesend: I.Albrecht, W.Blaich, Pfr. Brandt, P. Fagherazzi, L. Pfaff, H. Vogeler, M.Weber

1. Lebendiger Adventskalender
Da der Abend auf den 4. Dezember (Barbaratag) fällt, wird beschlossen, die hl. Barbara zum Thema zu machen. Herr Pfaff kümmert sich um Texte zum Vorlesen (Barbaralegende). Herr Pfaff und Herr Blaich wählen Lieder aus, Herr Vogeler besorgt den Schlüssel zum Gemeindehaus.

2. Das Ökumenismusdekret („Unitatis redintegratio“) des 2. Vatikanischen Konzils
Pfr. Brandt gibt eine Einführung dazu. Bis in die 1960er Jahre herrschte ein anderes, aus dem 19. und der ersten Hälfte des 20.Jh. stammendes Verständnis von Ökumene in der katholischen Kirche. Man verstand damals darunter die Rückkehr zur katholischen Kirche. Erst beim 2. Vat. Konzil wurde das Thema wirklich aufgenommen, ebenso die Frage der Religionsfreiheit und das Verhältnis zu Judentum und Islam. Vorausgegangen war bereits die Gründung des Sekretariats für die Einheit der Christen durch Papst Johannes XXIII. Dieser hatte auch amtliche Beobachter der anderen Kirchen zum Konzil eingeladen. Beim Konzil galt eine sehr bedeutungsvolle neue Sprachregelung: Der Strahl der göttlichen Weisheit ist auch in anderen Kirchen wirksam. Das Wort redintegratio (Erneuerung) im Titel des Dekrets sollte nicht als einfache Rückkehr oder Wiedereingliederung, sondern als Bekehrung zu Christus verstanden werden. Es wurde ein ökumenischer Dialog von Gleich zu Gleich zugestanden. Enttäuschend für die anderen Kirchen war allerdings das Festhalten daran, daß man „nur durch die katholische Kirche Christi … Zugang zur ganzen Fülle der Heilsmittel haben“ kann (Kap.1, Art. 3). Man muß das Ökumenismusdekret im Zusammenhang mit der dogmatischen Konstitution des Konzils über die Kirche („Lumen gentium“) sehen. Andere bedeutende fortschrittliche Äußerungen im Dekret finden sich zum Judentum und zur Religionsfreiheit.
Frau Weber erinnert an den sog. Katakombenpakt, in dem sich eine Gruppe von Bischöfen während des Konzils zur Führung eines einfachen Lebens verpflichteten. Ein früherer Fernsehfilm darüber ist evtl. in der ARD-Mediathek zu finden.

3. Einladung zum Dreikönigstag in die katholische Kirche
Der katholische Gottesdienst in der Christkönigskirche am 6. Januar 2013 findet um 11 Uhr statt. Der evangelische Kirchengemeinderat hat allerdings beschlossen, den evangelischen Sonntagsgottesdienst um 10 Uhr nicht ausfallen zu lassen. Herr Blaich wird beim evangelischen Gottesdienst am Altjahrsabend zum katholischen Gottesdienst einladen. Die Aussendung der Sternsinger findet dieses Mal an einem anderen Tag statt, und zwar am Freitag, dem 4. Januar, um 10 Uhr.

4. Nächster Termin
Das nächste Treffen findet am Mittwoch, dem 6. Februar 2013 um 20.00 Uhr im evangelischen Gemeindehaus statt.

Eppelheim, den 11. Dezember 2012 Hellmut Vogeler